Blockbuster und Serien Blog

Planet der Affen – Prevolution

Pfff… Wer geht schon im August ins Kino…? Hallo! Hier. Ich natürlich. Wenn schon das Wetter nicht viel hermacht, so kann man sich wenigstens in die fantastischen Arme der kinematographischen Traumfabrik flüchten. Und Träume verspricht vor allem “Planet der Affen – Prevolution”, und zwar im großen Maße.

Der Planet der Affen ist ein starker SciFi Film aus dem Jahr 1968 in dem der Astronaut Taylor (Charlton Heston) in die Zukunft reißt und feststellt, dass sich die Menschenaffen zur vorherrschenden Spezies entwickelt haben und sich Menschen als Sklaven halten. Noch heute ist die Idee hinter Planet der Affen, der auf dem gleichnamigen Roman von Pierre Boulle, aufwühlend und so verwundert es nicht, dass 20th Century Fox diese starke Marke, nach einem eher missglückten Versuch von Tim Burton aus dem Jahr 2001, nochmals aufnimmt und diesmal die Vorgeschichte dazu liefert.

Es beginnt alles mit einem Menschen. Will Rodman (James Franco) ist ein junger Wissenschaftler bei einer großen Firma und forscht an einem Virus der als Medikament die regenerativen Fähigkeiten des Gehirns anregen soll. Persönlich verspricht er sich damit irgendwann seinen an Alzheimer erkrankten Vater  heilen zu können. Versuche an einem Affen, dem Testobjekt Bright Eyes verlaufen sehr gut und es scheint als ob man den gewünschten Erfolg mit dem Medikament hat. Doch Bright Eyes bedroht eines Tages die Forscher und nur ihr Junges bleibt aus dem Forschungsprojekt übrig. Will nimmt sich diesem Jungen, den er auf den Namen Caesar tauft, an und zieht ihn bei sich zu Hause auf. Scheinbar hat Ceasar die Intelligenz seiner Mutter geerbt und zeit in allen möglichen Intelligenztests glänzende Leistungen. Auch mit der weiteren Forschung an dem Medikament geht es gut voran und Will schafft es seinen Vater heimlich damit von seiner Krankheit zu heilen. Aber nach einem Zwischenfall auf offener Straße, muss Ceasar sein Dasein in einem Affengehege unter einem sadistischen Wärter verbringen. Bis zu dem Tag an dem er seine überragende Intelligenz nutzt um sich mit den anderen Affen zusammenzuschließen.

Ich muss zugeben, dass ich bis auf die Verfilmung aus dem Jahr 2001 noch keinen anderen Film der Reihe ernsthaft angeschaut habe. Doch nachdem ich Prevolution gesehen habe ist mein Interesse an den anderen Filmen geweckt worden. Mit Prevolution haben wir einen sehr guten Actionfilm im Kino, der zudem Intelligent als auch Emotional ist und mich als Zuschauer vollkommen zufrieden aus dem Kino hat gehen lassen. Die Handlung bleibt durchweg spannend (auch wenn man sich das Ende schon denken kann) und doch verkommt der Film nicht zu einem Effektfeuerwerk, bei dem einem immer wieder Explosionen und Zerstörung um die Augen und Ohren gehauen werden. Auch bleiben langatmige Passagen aus, denn so gut wie jede Szene hat seine Funktion um das Gesamtwerk nachzuvollziehen. Ebenso schaffen es die Handlung und auch die Trickeffekte den Zuschauer mit den Primaten mitfühlen zu lassen. Man kann sich mit der Position der Affen identifizieren und versteht weshalb sie aufbegehren. Sehr nett ist übrigens auch der Abspann, der verrät wie die Affen zur Übermacht werden.

Absolut empfehlenswert, sowohl für Kenner der Planet der Affen Filme als auch für absolute Neulinge auf diesem Gebiet. Gerne mehr davon! Sollte eine (eine reicht vollkommen) Fortsetzung im ähnlichen Stil gelingen, würde ich mich darüber sehr freuen!

3 Kommentare

  1. Das ist halt so ein bisschen eine Entscheidungssache – ich gehör auch zu den Fans der alten Filme, wurden schon sehr gut gedreht und da steckt vieles drinnen, ob das alleine die heutige bessere Effekttechnik und Action wettmachen kann? Da werden sich wieder die Geister dran scheiden …

  2. Bin auch Fan der alten Filme und muss sagen: Ich war von dem Film sehr begeistert. Der Actionanteil ist überraschend gering, der Schwerpunkt liegt ganz deutlich auf der Entwicklung des Affen. Das hätte schief gehen können, aber man leidet so mit dem Affen mit, dass der Film wirklich ein Highlight geworden ist.

  3. Ich habe den Film nicht gesehen, weil er mic nicht so angesprochen hat. Aber von dem was hier steht, ist der Film doch gar nicht so schlecht. Ich werde mir in sicherlich einmal an einem DVD Abend angucken.

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