Deutsche TV Shows – alles nur Fake?

Foto: Erica Lynn
Wer heutzutage gerne Fernsehen guckt, hat eine große Auswahl an verschiedenen TV-Programmen. Sendungen, bei denen Menschen mit Problemen im Mittelpunkt stehen, sind besonders beliebt weil man sich oft selbst mit der dargestellten Situation identifizieren kann. Zu solchen Sendungen gehören beispielsweise „Frauentausch“, “Zwei bei Kallwass“, “Rach – der Restauranttester” oder auch “GNTM” (klickt auf die Verlinkungen um die Wahrheit zu erfahren!).
In verschiedenen Alltagssituationen wird hier Menschen geholfen, die selbst nicht mehr mit ihrem Problem fertig werden. Doch der Schein trügt, denn in den meisten TV-Sendungen wird getrickst was das Zeug hält. Wenn die Sendung “Rach – der Restauranttester” beispielsweise ein Happy End zeigt, dann hat es dieses teilweise in Wirklichkeit überhaupt nicht gegeben. Auch die Beziehungsprobleme und Streitigkeiten bei Kallwass sind oft frei erfundene Geschichten, die aus einem Drehbuch stammen. Und wenn „Frauentausch“ eine dynamische Auseinandersetzung zeigt, dann kann es sein, dass diese inszeniert wurde.
Eine traurige Nachricht für viele treue Zuschauer dieser Sendungen, die „Kallwass“ und Co. gerade deshalb so gerne gucken, weil alles so “echt” erscheint und man mit den Menschen mitfühlen kann. Doch trotz gefakter Handlungen wird es die meisten Fernsehgucker sicherlich trotzdem nicht davon abhalten, ihre Sendung weiter zu gucken, oder?
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- Schlagworte:Fernsehen, Frauentausch, TV, TV Shows, Zwei bei Kallwass








Das ist doch eigentlich schon länger klar, dass solche Sendungen nur Fakes sind. Es gibt so einige “Menschen”, die tauchen in fast jeder Sendung auf und haben immer genau das passende parat…
Außerdem: Bei 300 Euro Gage fallen mir auch 100 Sachen ein um irgendwo mitzumachen…
Jeder Mensch braucht Illusionen.
Was mich dabei manchmal ärgert, ist die Illusion oder Arroganz der Macher, dass die Menschen für dumm verkaufen wollen.
Ich sehe das wie Wortmann.
Teilweise kommen die Szenen auch ziemlich “gestellt” daher ( z.B. bei Zwei bei Kallwass ).
drehbuch funzt halt besser als jede realität.
Gut gesagt, alienliebe.
Mir geht es weniger um die Leute, die da mitmachen (ist ja eine freiwillige Entscheidung).. Das Problem sehe ich darin, dass viele Zuschauer es für die Realität halten. Bis vor kurzem gehörte ich auch dazu!!! Ich muss schon sagen, ich war ziemlich enttäuscht als ich erfahren habe, dass alles nur fake ist. Ich habe ja mitgefiebert! …über die Shows mit meinen Kollegen diskutiert..! Sowas macht mich irgendwie wütend.
Ok, man muss zugeben, sie haben das sehr gut verpackt und zuerst hat garantiert jeder gedacht, dass ist echt. Aber spätestens, wenn Personen mehrfach auftauchen, sollte man merken, da stimmt was nicht
Die Fälle mögen echt sein, die Personen sind es nicht.
Ich habe nur bei Talk Shows dieses “mehrfaches auftauchen” bemerkt, nie bei Reality Shows.
Hab ich eh’ (fast) immer gewusst…..das sind die Nachfolger der Stehgreifbühnen – knappes Drehbuch mit Improvisationen.
Es solltert im Frensehen mehr Stehgreifspiele (yeah!) geben! Salesch und Super-Richter! Dann braucht man auch keine Pseudo-”Reality”-Show mehr!
MFGCS
Hm..Habe neuerlich ein Interview mit Salesch gelesen… Hier der Auszug:
WELT ONLINE: Wie werden die Verhandlungen vorbereitet?
Salesch: Die Redaktion schreibt die fiktive Handlung und wählt anhand des Drehbuchs die Darsteller aus. Bevor ich die Geschichte auf den Tisch bekomme, wird sie von den Juristen in der Redaktion geprüft. Dann beschäftige ich mich mit dem Fall, bevor verhandelt wird.
WELT ONLINE: Steht das Urteil schon fest, bevor gedreht wird?
Salesch: Nein. Der Verlauf der Verhandlung bestimmt meine Entscheidung. Die Darsteller haben einen gewissen Spielraum bei der Interpretation ihrer Rolle. Der Staatsanwalt und die Verteidigerin – im wirklichen Leben Volljuristen – sprechen genauso wie ich die Plädoyers ganz spontan.
WELT ONLINE: Verharmlosen Gerichtsshows nicht die Wirklichkeit?
Salesch: Nein, das glaube ich nicht. Wir sind ein Unterhaltungsformat. Einerseits machen wir juristische Abläufe verständlich, andererseits überspitzen wir, unsere Verhandlungen haben Spannung und Brisanz. Unsere Zuschauer realisieren das.
WELT ONLINE: Beeinflussen Gerichtsshows Verhandlungen im wahren Leben?
Salesch: Ich kenne zwei Muster, die Richter in ihren Verhandlungen nutzen. Wenn es zu laut wird, ermahnen sie mit dem Spruch „Wir sind hier nicht im Fernsehen!“. Andererseits nutzen sie die TV-Erfahrung. Dann hören Angeklagte schon mal „Sie kennen den Ablauf ja aus den Gerichtsshows. Sie brauchen keine Angst haben“.
WELT ONLINE: Können Sie sich vorstellen, an ein ordentliches Gericht zurückzukehren?
Salesch: Ich glaube nicht daran. Im Mai werde ich 58 Jahre alt, ich war Vorsitzende Richterin am Landesgericht Hamburg. Wenn ich zurückgehen sollte, dann müsste ich Aussicht auf eine neue, andere Position haben. Sonst wäre der Weg zurück nicht interessant genug.
Jaja, die Salesch…..(seufz)
Ich werde ihr ein Lied schreiben!
MFGCS
P.S:Die EINZIGE Reality-Show, die wirklich, wirklich, ganz ganz echt Realität ist, sind…..
….die LUGNERS!
Hm, du könntest recht haben. Sie haben sicher kein Drehbuch, und so chaotisch wie es in der Show abläuft, kann es sich nur um Realität handeln. Ich bewundere den Herrn Lugner, drum gucke ich ich gern “Die Lugners)…. Auch wenn manche behaupten mögen, die Show hat kein Niveau. Was solls
naja… nach den ganzen geschichten wie maschendrahtzaun etc. wechselte man zu “schauspielern”. die leute fühlten sich gedemütigt etc. obwohl sie sich selber zum idioten gemacht haben. um solche konflikte zu vermeiden, wählte man diese variante. und so offensichtlich mies wie die schauspielern hätte ich mir nicht gedacht, dass das irgendjemand für real hält… aber kommt auch drauf an welches format man schaut..