Nachdem ich den Animationsfilm WALL·E 3 Mal gesehen habe, dachte ich mir, ich muss den Film in meinem Blog erwähnen! Der Film ist einfach zum knuddeln!!
Oder etwa nicht?
Wie auch schon bei Ratatouille hat man auch hier wieder voll auf den Niedlichkeitsfaktor gesetzt. Und? Es funktioniert auch dieses Mal. Man schließt WALL·E sogleich in sein Herz und möchte ihn am liebsten aus dem Fernseher heraus ziehen.
Da dieser Film ohne Altersbeschränkung ist und ihn ein 6-jähriger genauso wie ein 60-jähriger verstehen muss, kann man keine allzu tiefgründige Story erwarten. Und doch ist es Pixar gelungen, diese im Hintergrund anzusiedeln. Vordergründig spielt natürlich die Beziehung von WALL·E und Eve die Hauptrolle aber wenn man den Film so wie ich mehrmals gesehen hat, findet man immer wieder Neues und dies rundet die Story immer mehr ab.
Wall-E als Individuum mit seinen Schwächen und Stärken, Macken und Eigenheiten ist wie aus dem Leben gegriffen, deshalb fühlt man sich ihm auch gleich irgendwie verbunden.
Dass in dem Film nur minimal gesprochen wird, finde ich gar nicht mal so schlecht. Das regt die eigene Phantasie an und man achtet dadurch mehr auf Handlung und Bilder.
Fazit: Ein rundherum gelungenes Werk von Pixar – absolut empfehlenswert!
Absolut sehenswert ist auch folgendes Video: Real WALL·E in Disneyland
TV Tipp: Der Animationsfilm läuft auf Sky Cinema noch bis Ende Dezember!


Lustig ist der kleine Kerl ja
Hab ihn mir letztens auf Sky angeschaut. Ins Kino hab ich es leider nicht geschafft, als er damals kam, was ich sehr bedauert habe.
Bin total begeistert von dem Film gewesen. Einerseits ist er super Unterhaltung für die Ganze Familie, bringt aber nebenbei auch noch eine wirkliche tiefgründige Message sehr gut rüber. Der Film ist einfach durch und durch gelungen, ein typischer Pixar eben!
Ich finde die erste Hälfte von WALL-E einfach nur grandios. Fast wie ein kleiner Stummfilm. Danach wird mir der Film leider viel zu hektisch und zu banal. Schade fand ich auch, dass die Realmenschen, die anfangs immer wieder in Videosequenzen auftauchen, durch diese dicken lustigen Comicfiguren ersetzt werden. Irgendwie fand ich das abmildernd, steckt doch hinter WALL-E ziemlich viel Gesellschaftskritik.
„steckt doch hinter WALL-E ziemlich viel Gesellschaftskritik“ – ja, und sogar ziemlich offensichtlich, aber that`s life – ich habe das nicht unbedingt als negativ empfunden bzw. ich finde es nicht schlimm wenn darauf hingewiesen wird, auch im realen Leben.
Das mit „hektisch und banal“ hast du völlig recht! Irgendwie habe ich diesen Moment oben außer Acht gelassen, und mich nur auf WALL-E konzentriert.
Ich liebe diesen Film auch und habe es letztens nochmals angeschaut!
Die Kritik in Wall-E habe ich irgendwie als reine Zutat empfunden, die dann eher so mit dem konformen Brei aufgekocht wird. Die erste halbe Stunde hat sich aber wunderbar „independent“ angefühlt.
Ach, ach, bei Wall-E komme ich immer ins schwärmen! Der kleine Roboter hats mir angetan – so furchtbar süß!