Blockbuster und Serien Blog

Langatmig und etwas merkwürdig: Ich bin die Andere

So, am vergangenen Wochenende sah ich bei meiner Freundin den deutschen Film “Ich bin die Andere”, konnte den Film bis dato nicht wirklich einem Genre zuordnen; jetzt, wo ich den Film gesehen habe, muss ich gestehen, dass ich es immer noch nicht wirklich kann.

Es geht um einen Architekten (August Diehl), der bei einer Geschäftsreise die Dienste einer Prostituierten (Katja Riemann) in Anspruch nimmt, die gleiche Person aber am nächsten Tag bei der Arbeit sieht, doch eben diese erkennt ihn nicht mehr und scheint wie ausgewechselt zu sein. Er erkennt, dass in ihr mehrere Personen leben und findet heraus, wie verkorkst sie und ihre Familie ist, doch er ist besessen von ihr und deswegen tritt er in Konflikt mit ihrem kranken, nahezu psychopathischen Vater (Armin Mueller-Stahl).

Der Film ist von der Idee her gar nicht mal schlecht. Es geht um die Liebe und wie man sie auf verschiedene Wege empfindet, manchmal ist der Film ein wenig langatmig und er ist einfach ZU merkwürdig. Er ist ziemlich düster und teilweise zu extrem in seinen Handlungen. Hoch zu loben sind allerdings alle drei Hauptpersonen, die grandios gespielt haben.

Fazit: Menschen, die deutsche Filme mögen, auch welche, die noch mal ganz abseits der Norm sind, werden bestens unterhalten, alle anderen sollten den Film meiden.

3 Kommentare

  1. Ich mag eigentlich Filme, die ein bisschen abseits der Norm sind. Mal schauen, vielleicht werde ich mir den mal angucken.

    Es gibt schon recht interessante deutsche Filme, wenn ich da z.B. an “Tattoo” denke oder den uralten Film “Nordsee ist Mordsee”.

  2. Das Problem bei solchen Filmen ist, dass man nie vorher weiß ob sie gut sind. Sehr oft, schätzungsweise 70% solche Filme sind schlicht langweilig – man schaltet dann nach einer halben Stunde um und ärgert sich über die verlorene Zeit.

  3. Serienjunkie4ever

    Schon allein die Beschreibung des Films klingt ein wenig seltsam, aber warum nicht, ist mal was anderes und hebt sich vom Einheitsbrei ab.
    Wobei ich leider auch sagen muss, das ich nicht so ein großer Fan des deutschen Films bin. Gibt sicher auch da wirkliche Glanzlichter, aber generell liegt es mir nicht so.

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