
Manchmal wünsche ich, ich würde nicht so oft und nicht so spät fernsehen… Denn beim Umschalten kommt man nicht an den Nachrichten vorbei…
Michael Jackson ist heute im Alter von 50 Jahren in Los Angeles gestorben.
Ich will es einfach nicht glauben.
Der letzte große Musiker ist von uns gegangen… viel zu früh… Only the good die young, wie auch Freddie Mercury, John Lennon und Elvis. Es wird wohl nie mehr einen Künstler geben, der so viel für die Musik getan hat. Ich erinnere nur an Alben wie „Thriller“, die die gesamte Musikwelt verändert haben, an seine Musikvideos die Geschichte geschrieben haben und an das Projekt „USA for Africa“, das Michael mitbegründet hat. Aber auch wenn er gestorben ist, seine großartige Musik lebt für immer!
Michael, Ruhe in Frieden!
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Foto: Jezz Blazer


Ja, das ist wirklich schwer zu verkraften..
R.I.P. Michael
Naja, ob MJ der letzte große Musiker war, wage ich dann doch zu bezweifeln. Schon mal von Bob Dylan gehört?
R.I.P. Michael!
Eigentlich KANN man es nicht glauben, und eigentlich ist es auch gar nicht wahr… denn es KANN doch nicht wahr sein…
Ich weiß…
Leise Grüße hier lasse
Er hat teilweise gute Musik gemacht, ist in den letzten Jahren eher negativ in den Schlagzeilen gewesen, aber nun ist er hinne.
Da vergessen wir mal kurz all diese Sachen und wünschen seiner Seele, dass sie in Frieden ruhen mag.
ich höre immer, er sei zu früh gegangen! Dabei war es in Deutschland spät in der Nacht…
Bis auf 2 gute Platten hat er eh nichts Anständiges zustande gebracht. Es gibt bei weiten größere noch lebende Künstler, die weit mehr bessere Songs geschrieben haben. Hiebei sei nur an Neil Young, Mark Knopfler, Eric Clapton uns insbesondere Bob Dylan erinnert.
M. Jackson war am Ende nur ein armer Freak!
M. Jackson war am Ende nur ein armer Freak!
Schön gesagt, Stefan
heal the world….. hoffe seine vision wird mal wahr. ein grandioser mensch.
Er war wohl wie die sprichwörtliche Kerze, die an beiden Enden brennt. Der letzte große Musiker – hm! – das möchte ich jetzt mal dahin gestellt lassen. Es gibt andere Persönlichkeiten des modernen Musikgeschäftes, die zwar nicht derart für Schlagzeilen sorgten und im Rampenlicht stehen oder standen, doch mit unermüdlicher Kreativität und Beständigkeit die schönsten Schöpfungen zustande bringen. Ein Beispiel: der Filmkomponist und seit Jahrzehnten Dirigent des Boston Pops Orchestra John Williams (Star Wars, Indiana Jones, E.T., Unheimliche Begegnung der Dritten Art usw. usw.).
Liebe Grüße!
@fincher
Bob Dylan.. ja, ich weiß. Er ist großartig. Aber: Sein Tod würde aber nie solche Massen bewegen, ein paar Jahre danach würde man über ihn nur in Büchern nachlesen können. Er wird auch nie ein Idol sein, wie es z.B. Elvis Presley und jetzt auch Michael Jackson sind.
@Rumpelwald
ja, mann kann es nicht glauben.. Besonders wenn man das letzte Video von ihm anschaut (Probe für London):
Man sieht deutlich dass Michael Jackson es noch drauf hatte! Natürlich war das nur eine Probe und da gibt man nicht unbedingt immer 100% und deutet manches nur an. Außerdem tanzt man mit 50J.nicht mehr mit der Leichtigkeit eines 14J. Bei den Konzerten mit 20.000 Zuschauern wäre das aber sicher ein Megashow gewesen und MJ hätte ein rießen Comeback gehabt!
@Stefan Lautmann
Bei so (k)einer Kindheit! Die anderen wären da schon längst in einem Irrenhaus mit 50. Verstehe überhaupt nicht, wie seine Kinder seinen Eltern zugesprochen werden können!
@Stefan Lautman & Wortman
Michael Jackson war ein Großer. Punkt.
WAR ein Großer – bis es stetig bergab ging mit ihm.
Sein wir ehrlich: Diese Abschiedstour hätte er niemals durchgehalten.
@Serien Online
Das hoffe ich auch!
@Freidenkerin
John Williams? Ich weiß nicht viel über ihn.
@all
Man kann zu ihm stehen wie man will, es bleibt unbestreitbar, dass er Rekorde aufgestellt hat, die beweisen, dass er mehr war als ein Superstar, er war ein Genie..seiner Zeit teilweise voraus. Er ist auf der selben Stufe wie Elvis, wie die Beatles…er wird durch seine Musik auch in 20, auch in 50 Jahren bekannt sein, bei uns sein.
Durch seine Musik wird er weiterleben, andere Künstler beeinflussen.
Ich bin selbst mit seiner Musik groß geworden. Es gibt so vieles was ich mit der Musik von ihm verbinde. Mit Michael stirbt auch ein Teil meiner Kindheit…
@wortman
Seine Musik war klasse. Sein Privatleben war nicht so rosig , aber ich denke das viele Menschen Probleme haben, die von der Familie geprägt werden und viele Menschen gehen anders damit um.
„Sein wir ehrlich: Diese Abschiedstour hätte er niemals durchgehalten“ – Ich bin aber überzeugt, er hätte das geschafft!
@ TVdame
Wie kannst du das sagen?
Bob Dylan hat die Musikwelt ungefähr tausend mal mehr beeinflusst als Michael Jackson.
Die einzigen, die mehr für Musik gemacht haben, sind die Beatles.
Nimms nicht falsch, MJ war klasse, er war großartig, seine Musik hat Massen bewegt, aber sie hat nicht viel verändert.
MJ hat sich mehr ums Drumherum gekümmert, um Bühnenshows, um Werbung etc.
Aber Bob Dylan…er war der Erste, der jemals Protestsongs geschrieben hat.
Ohne ihn wäre die Musik von heute nicht so, wie sie ist.
Ihm ging es nie um kommerzillen Erfolg, aber egal wo du etwas über die 60er und 70er liest, steht: Er war die Stimme einer Generation!
Wer ist der 2. beste Künstler aller Zeiten (laut Rollin Stone): Bob Dylan! MJ ist noch nicht ienmal unter den Top 50.
Welches Lied ist Nr. 1 der besten Lieder aller Zeiten?: Like A Rolling Stone – Bob Dylan!
Billie Jeankommt auf 58.
Und bitte, vergleiche MJ nicht mit den Beatles…
Die Beatles sind und bleiben unantastbar, auf kommerzieller Ebene und auf künstlerischer Ebene.
Außerdem: Bob Dylan ist für mehr Leute ein Idol als irgendeine andere Person.
Bob Dylan ist schonmal mein Idol und jeder Musiker, der was von sich hält, sieht das auch so.
MJ: Großartig!
Bob Dylan: Göttlich! Punkt.
sry, muss mich korrigieren
MJ ist unter den Top 50!
Autsch…Die Behauptung, die Musik von Jackson habe nicht die Musik beeinflusst ist – sorry – irgendwie albern.
Bin heute über einen wunderbaren Artikel gestolpert, der eigentlich perfekt als Antwort auf deine Behauptung passt (aus dem Englischen von David Meienreis):
„Zu welchem Grad Thriller die Popmusik beeinflusst hat, ist schwierig zu bemessen. Ist bei Elvis, Beatles etc. auch schwer. Aber der Einfluss ist da.
Über einen Zeitraum von 40 Jahren haben Michael Jacksons Tanz- und Singstil weltweit Standards gesetzt wie niemand, wirklich niemand sonst außer ihm. Es wäre schwer, auch nur einen Menschen zu finden, der nicht mit seiner Musik in Kontakt gekommen wäre. Die Tatsache, dass philippinische Gefängnisinsassen das Thriller-Video nachspielen und dies zu einem Ereignis im Internet werden konnte, ist ein Beleg von vielen hierfür.
Dreizehn seiner Single-Auskopplungen wurden zu Nummer Eins-Hits. Insgesamt wurden weltweit 750 Millionen seiner Alben verkauft. Und wer immer noch Zweifel an Jacksons Erfolg hat, sollte sich fragen, ob er jemanden kennt, der nicht schon einmal versucht hat, den Moonwalk zu imitieren. Mehr muss ich wohl nicht sagen. Soul, Disco, Rock, Pop, R&B und sogar Hip-Hop – Jackson hat alle diese Stilrichtungen beeinflusst. Im Laufe des Fortschritts und der Entwicklung seiner 40jährigen Karriere fand sich Jackson immer wieder in einer Position, wo er den Ton populärer Musik angab – alldieweil er deren schlimmsten Widersprüche verkörperte.
Es muss keine Übertreibung sein, zu behaupten, dass MTV ohne Jackson vielleicht nicht überlebt hätte. Indem er den Rahmen des Musikvideos erweiterte, ebnete er anderen farbigen Künstlern den Weg. Vor der Veröffentlichung von Thriller hatte MTV unter öffentlicher Kritik gestanden, weil es nicht genügend Musik von schwarzen Künstlern gespielt hatte. Als Jackson sich dieser Kritik anschloss, sah sich der Präsident von CBS Records, Walter Yetnikoff, genötigt, die MTV-Manager persönlich vorzuladen und ihnen zu erklären: »Ich gebe euch keine weiteren Videos mehr, und ich werde an die Öffentlichkeit gehen und den Leuten ,Scheiße noch mal, berichten, dass ihr keine Musik von einem Schwarzen spielen wollt.« MTV gab nach, und der Rest ist Geschichte.
Er hat die Horizonte populärer Musik unermesslich erweitert und ihre Richtung für immer verändert. Egal, was wir von ihm als Menschen halten, wir können ihn nicht getrennt von der kranken Welt betrachten, die ihn hervorgebracht hat. Wir können ebenso wenig vernachlässigen, dass er durch seine Musik diese Welt zum Besseren beeinflusst hat – wenn auch nur ein wenig.“
Ich habe dazu nichts mehr hinzufügen. Außer vielleicht dass ich heute auf gmx wiedermal ein paar Fakten über MJ gelesen hab, wie:
„Thriller“ ist das bis heute bestverkaufte Album aller Zeiten.
Im Jahr 1984 gewann Michael Jackson 8 Grammys – mehr als ein anderer Künstler in einem Jahr.
Kein anderer Künstler schaffte es, mit mehr Alben von 0 auf 1 der US-Charts einzusteigen: Michael Jackson gelang dies mit „Bad“, „Dangerous“, „HIStory“ und „Invincible“.
Zu Bob Dylan: Wenn die amerikanische Pop-Zeitschrift „Rolling Stone“ die 500 besten Songs aller Zeiten nennt, und das Lied „Like A Rolling Stone“ (!!) von Bob Dylan das beste Lied für 180 Jury Mitglieder ist, dann muss es auch nicht heißen dass es wirklich das beste Lied ist (oder sehe nur ich die gewisse Übereinstimmungen zw. dem Songtitel und dem Titel der Zeitschrift???)
Na, na, na, was die Anzahl der Grammys betrifft, ist Michael Jackson aber im Jahre 2003 von Carlos Santana mit insgesamt neun getoppt worden!
Liebe Grüße!
Stimmt, Freidenkerin spiegel.de – Neuer Rekord . Dann hat sich wohl gmx geirrt/falsch ausgedrückt Michael Jackson Rekorde
..aber immerhin wurde er nicht von Bob Dylan getoppt
Dylan war sehr gut (wie allerdings eine Menge Künstler neben ihm), Elvis wurde wie die Beatles zur Legende. Warten wir also 20 Jahre und gucken, ob Jackson dann noch ein Name ist, mit dem man etwas verbindet – außer dem Moonwalk.
Gut, du hast Recht.
Ich habs ein wenig übertireben (in dem Fall untertrieben), dass MJ keinen Eifluss hatte auf die Musik, natürlich hatte er den.
Nur war ich ein wenig verärgert, als du gesagt hättest, dass Bob Dylan irgendwann nur noch ein Name in den Geschichtsbüchern wäre.
Nimm dir als Beispiel John Lennon: Über ihn werden immer wieder neue Biografien veröffentlicht, die Menschen pilgern immernoch zum Strawberry Fields Monument (bin mir nicht sicher, ob es so heißt), und dann obwohl er mittlerweile 30 Jahre lang tot ist.
So wird es auf jeden Fall bei MJ auch sein,und…. sag mir jetzt nicht, dass es bei Bob Dylan nicht so sein wird.
Letztens erst brachte er doch sein neus Album heraus: Together Through Life…. Es schoss auf Platz 1.
Bob Dylan war nie einer, der Rekorde brach, aber er einer, der zu den Menschen sprach.
„So wird es auf jeden Fall bei MJ auch sein,und…. sag mir jetzt nicht, dass es bei Bob Dylan nicht so sein wird.“ – es wird so sein, ganz sicher!
„…dass Bob Dylan irgendwann nur noch ein Name in den Geschichtsbüchern wäre.“ – da habe ich ein wenig übertrieben
Ich nehme es zurück. Da MJ Tod – Thema aktuell war, habe ich ein wenig zu emotionell reagiert. Die beiden Sänger sind/waren Ausnahmetalente, und keiner ist besser oder schlechter. Jeder auf seine Art ist ein Genie.
So, Diskussion abgeschlossen
war aber eine interessante diskussion, wieder eröffnen?