22. Dezember 2011 von TVdame

Foto: M4tik
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Viele Stunden habe ich in Kinos verbracht. Nun ist es Zeit, ein Resümee zu ziehen. Welche Filme mich begeistert haben – und welche ich am liebsten gleich wieder vergessen würde, lest ihr jetzt hier:
Black Swan
Das Kinojahr begann leider sehr enttäuschend. Sehnlichst hatte ich auf „Black Swan“ gewartet, vor allem da mich Darren Aronofsky vorher mit seinem Film „Requiem for a dream“ ordentlich vom Hocker gehauen hatte. Was in Black Swan präsentiert wurde, war dann einfach nur enttäuschend: billige Schockeffekte statt Psychologisierung der Figuren, simple Farbsymbolik und überhaupt an allen Ecken zu wenig subtil – insgesamt hat der Film nur einen sehr faden Eindruck hinterlassen.
Szenen einer Ehe
Wow! Eine echte Offenbarung! Selten habe ich einen so langen Film (3 Stunden) mit so viel Faszination verfolgt. Und das, obwohl sich das Geschehen die ganze Zeit nur auf zwei Figuren konzentriert und kaum Ortswechsel vonstattengehen. Ein grandioses Kammerspiel. Wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich mir den Film angeguckt habe.
The King’s Speech
DER Oscar-Film. Sehr sehenswert – Colin Firth überzeugte mit seiner schauspielerischen Leistung und hat denke ich verdient den Oscar mit nach Hause nehmen dürfen. Kurzweiliger und unterhaltsamer Film!
Wer wenn nicht wir
Ganz solider deutscher Film über die RAF-Terroristin Gudrun Ensslin. Hat aber im Nachhinein, wenn ich jetzt nach so langer Zeit darüber nachdenke, doch sehr wenig Eindruck bei mir hinterlassen. Bis auf der nackte August Diehl im Sandkasten!
Alles, was wir geben mussten
Ein Verfilmung des Romans von Kazuo Ishiguro. Die Thematik (Menschen zweiter Klasse, Sciencefictionartige Sphäre in englischer Cottage-Atmosphäre..) war zwar insgesamt spannend, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Mit dem Film jedenfalls konnte ich nur wenig anfangen – ich habe auch nur eine arg verschwommene Erinnerung an die Handlung. Wie so oft heißt es also: Lieber den Roman lesen. Hat man vermutlich mehr von.
Blue Valentine
Mal ein etwas anderer Liebesfilm. Zeigt die Probleme auf, die in Liebesbeziehungen auftreten. Authentisch, berührend, sehr sehenswert. Weiterlesen »