Könnt ihr euch noch erinnern, wer Bill Clinton bei Wahlkampf unterstützt hat? Und Ronald Reagan?
Nein? Ich helfe euch - Bill Clinton hatte Barbara Streisand und Sharon Stone, Ronald Reagan - Bo Derek. Barack Obama hat in Scarlett Johansson sein Hollywoodgirl gefunden Sie kämpft unermüdlich für ihn, veranstaltet lukrative Fundraising-Partys und trat sogar im Yes, We Can -Video auf, das gleich in der ersten Woche auf YouTube mehr als 10 Millionen Klicks hatte (oben). Und sie mailt dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten - der ihr stets zurück schreibt.
Scarlett Johansonn kannte Obama lange vor seinem ersten Vorwahlsieg in Iowa. Sie traf ihn, kurz nachdem er sich 2004 beim Parteitag mit seiner Rede als Lichtgestalt der Demokraten an die Öffentlichkeit katapultierte. Sie begann ihn aktiv zu unterstützen, weil ihr die Anti-Irakkrieg Einstellung zusagte.
Trotz ihres jugendlichen Enthusiasmus - sie ist 23 - ist sich Johansson der Gefahr bewusst, Den Rest des Beitrags lesen »
“Lilja 4-ever” ist ein Film, der im Gedächtnis bleibt, dessen Bilder und Geschichte einen nicht mehr loslassen. Alle Figuren wirken absolut echt, der ganze Film wirkt absolut echt, das Unverständliche wirkt absolut echt, es wirkt! Bei irgendwelchen Schnulzen kann man sich damit trösten, dass es ja nur ein Film ist. Aber bei diesem Film gibt es keinen Trost. Solche Geschichten schreibt das Leben, solche Schicksale gibt es wirklich.
Diese kleinen europäischen Produktionen laufen an den Filminteressierten leider leicht vorbei. Da ich vorab von diesem Film noch nichts gehört hatte, erwartete ich nach dem DVD-Cover und Klappentext eher ein bisschen Unterhaltung, Erotik und die so beliebte seichte Beziehungskomödie… Nein, das alles bietet dieser Film ganz und gar nicht! Ich muss sagen , dass ich noch keinen besseren Film gesehen habe zum Thema Prostitution, Menschenhandel und das Leben in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion - und nun auf lange Zeit auch keinen besseren erwarte!
Der Film erzählt in sensiblen, feinfühligen, alles andere als aufreißerischen Bildern - nein, man sieht den Körper der Hauptdarstellerin kein einziges Mal nackt - die Geschichte eines jungen Mädchens irgendwo in Russland, der Ukraine oder dem Baltikum. Allein gelassen von Den Rest des Beitrags lesen »
Tja, so etwas passiert solchen Leuten wie mir, die zwar Premiere TV haben, aber selten die Premiere Webseite besuchen. Ich habe erst vor kurzem mein Abo verlängert und werde 44 Euro für die von mir ausgewählten 4 Pakete bezahlen, was an und für sich schon günstig genug ist, weil normalerweise kostet 1 Paket 19,99 Euro. Aber: das Studenten Abo um 24,99 habe ich total übersehen! Jetzt fragt ihr euch, ich und Studieren - arbeite ich nicht laut meines Profils? Doch, ich arbeite seit Ewigkeiten und besetze einen anstrengenden, eher langweiligen Posten. Was mein Studium betrifft - manchmal vergesse ich selbst, das ich auch zu den Studierenden gehöre
Ich studiere aber nicht wirklich intensiv - 95 % meines Studiums habe ich vor Jahren absolviert und verspreche mir jedes Jahr, dass ich die fehlenden 5 % heuer unbedingt nachholen werde. Dann läuft alles nach dem gewohnten Muster - fange immer ehrgeizig an und das ganze verläuft sich dann im Nichts - weil halt immer irgendwas dazwischen kommt. Wie auch immer - ich zähle mich trotzdem zu den Studenten und ärgere mich momentan, dass ich nicht das günstige Premiere-Abo genommen hab - als Student könnte man 4 Pakete für 24,99 bekommen, also 20 Euro weniger als ein normales Abo kostet!
Keine Ahnung, ob es unter euch Studenten gibt, oder auch Schüler, Lehrlinge, Zivildiener oder Schwerbehinderte - hab es aber für richtig gehalten, euch von dem Rabatt-Abo zu berichten, damit ihr nicht meinen Fehler wiederholt - 20 Euro pro Monat zu sparen ist halt viel Geld… bei dem Wetter muss man das mal in Eis umrechnen - das sind dann 5 Portionen Eis vom Italiener an der Ecke oder 10 aus dem Kühlregal im Geschäft - tja, ein Monatsvorrat Eis, grr
Die EM ist fast vorbei. Ich habe bereits in dieser Woche bemerkt, wie stark man sich an das Turnier gewöhnt hat - ein paar Tage Pause vor dem Halbfinale und schon weiß man nicht mehr, womit man sich abends beschäftigen soll. Aber, dass ich nicht allein bin, merkte ich, als ich in meine Lieblingsbar an der Ecke ging und dort die Menschen sitzend sah, welche immer wieder in Richtung des aufgehängten Fernsehers schauten. ORF ”ahnte” dies und zeigte Rathaus und Fanzone live, die nicht ganz leer war. Wir fühlten uns sofort besser.
Damit man nicht unter starken “Trennungsschmerzen” leidet, sollte man was tun, was man auch während der EM gemacht hat. Zum Beispiel - weiterhin jeden Abendzum Rathausplatz gehen. Nach der EM bis zum 14. September, findet dort das jährliche Musikfestival statt - mit denselben kulinarischen Angeboten wie in der jetzigen Fanzone. Mehr Infos darüber findet ihr hier.
Diejenigen, die von großen Leinwänden noch immer nicht genug haben, jedoch für Oper und Konzerte weniger Begeisterung aufbringen, könnten es mit Open Air Filmen versuchen - die Sommerkino-Tribüne Kriteau im Prater finde ich am schönsten, sie hat 600 Plätze, eine 200m² Leinwand und ein wirklich großes kulinarisches Angebot. Tipp: “All the Boys love Mandy Lane” nicht verpassen (ab 01.08 ) - allein, weil der Produzent ein Österreicher ist und der Film relativ gute Kritiken bekommen hat.
Wer sich das abendliche Jubeln - sei es vor Begeisterung oder vor Enttäuschung - nicht so schnell abgewöhnen kann, könnte das noch einmal tun - auf einem Konzert zum Beispiel. Seal singt am 9. Juli in Wien (Arena open Air), Madonna - zum ersten Malin Österreich! - am 23 September, auch in Wien (Donauinsel).
Es gibt noch viele Möglichkeiten, sich langsam von der EM zu lösen. Ich bin sicher, wir schaffen das. Spätestens in 2 Jahren dürfen wir (hoffentlich) wieder unsere Fußballbegeisterung rauslassen - ich sag nur: WM.
Habe mir irgendwie angewöhnt, beim laufenden TV einzuschlafen. So war das auch gestern - ziemlich früh ins Bett gelegt, Fußball Nachrichten angeschaut und im Dschungel der zahlreichen Fernseh-Programme habe mich noch für den Horrorfilm “The Breed” entschieden - ich weiß, ist schlecht zum einschlafen, aber ich bin hart im nehmen
Wenn mich jemand fragen würde, ob der Film gut oder schlecht war, würde ich es nicht mit einem dieser Worte beantworten können. Er war nicht besonders gut, aber auch keinesfalls schlecht.
Man sieht, dass es ein Low-Budget-Tierhorrorstreifen ist, der übrigens von Wes Craven (bekannt durch Scream) produziert wurde. Vom Plot her ist der Film eher konventionell, auch der Aufbau der Story wirkt bekannt: Eine Gruppe von jungen Leuten macht auf einer Insel Urlaub, auf der eine Gruppe genetisch manipulierter, halbwilder Hunde ihr Unwesen treibt und alle Menschen jagt, die sich hierher verirrt haben.
Trotzdem finde ich, dass es dem Regisseur gelungen ist, Spannung aufzubauen und zu halten - und das alles ohne irgendwelchen Effekten oder optischen Verfremdungstechniken. Bewundernswert erscheint mir in dem Zusammenhang auch die Dressurleistung bei den Hunden. Die Leistung der ‘menschlichen’ Darsteller ist auch ok, alles wirkt routiniert und professionell (es spielt u. a. “Lost”-Star Michelle Rodriguez mit).
Schaut euch den Trailer oben an - der Gestalter des Trailers hat das Video “The best part of ‘The Breed’” genannt - und da bin ich mit ihm einer Meinung!
Leider, leider bekommen wir hier in Österreich nicht alle Filme zu sehen. Gewisse Themen lassen sich nicht gut übersetzen, sagen die österreichischen Filmfirmen. Sportfilme etwa. Wir haben nun mal mit Baseball, Basketball und anderen Ami-Sportarten nichts am Hut. Was aber, wenn in einem Sportfilm der Sport zu nichts anderem dient, als die Story voranzutreiben? Wenn das eigentliche Thema eine Dreiecks-Lovestory ist? Erinnert ihr euch noch an Bull Durham? Da entschied sich Susan Sarandon für Tim Robbins und ließ Kevin Costner am Spielfeld stehen. Da ging es nicht um den Home-Run, sondern: “Wer darf bei wem ran”.
Leatherheads wurde mehrmals verschoben und startet jetzt gar nicht. Ausrede: Der Film war in den USA ein Flop. Kann man diese Erklärung gelten lassen? Ich würde sagen -”nein” - weil es längst erwiesen ist, dass Filme, die in Amerika wenig Erfolg haben, das international vielfach wettmachen.Weil es hunderte Gründe gibt, warum ein Film in den USA abstürzt: falsches Startdatum, zu viel Actionfilm-Konkurrenz im Kino, schlechtes Marketing. Weil Filme von und mit George Clooney ihr Publikum haben und zwar so sicher wie die Nespresso-Werbung. Fakt: Lovestorys finden ihre Zuschauer. Gilt auch Den Rest des Beitrags lesen »
Fußball. 3:1 für Russland - was für ein Spiel, wow! Obwohl ich anfangs die Holländer favorisiert habe (nicht nur ich: Niederlande galt als der größte EM Favorit), bin ich nach dem ersten Tor der Russen deren Fan geworden. Ich konnte nicht anderes - die Russen waren einfach die besseren Holländer! Die Kopie besiegte das Original
Hier ist ein Youtube-Video mit allen Spiel-Highlights:
Boxen. Könnt ihr euch an den Kampf von Arthur Abraham vor 2 Jahren erinnern? Er boxte und siegte damals mit gebrochenem Kiefer (Video). Nun kommt es zum Re-Fight. Heute, am Sonntagmorgen (um 3 Uhr live auf ARD), steigt in Hollywood der Rückkampf zwischen Arthur Abraham und Edison Miranda. Ich liebe Boxen und ich halte Arthur Abraham die Daumen! Ich hoffe, ich schaffe es, bis 3 Uhr wach zu bleiben ;-)
P.S. Abraham hat gewonnen! Sieg durch k.o. in der 4. Runde. Hier ist das aktuelle Video:
AFI heißt nichts anderes als American Film Institute, und “AFI hat gewählt” heißt, dass eine Jury, bestehend aus Schauspielern, Regisseuren, Produzenten, Autoren, Kritikern und Historikern am 18. Juni 2008 ihre Wahl getroffen hat. Daraus entstanden 10 Kategorien, die jeweils 10 Filme beinhalten. Die ganze Liste (auf Deutsch) könnt ihr hier ansehen. Ich präsentiere euch nur die besten Filmen aus den 2 Kategorien “Romantische Komödie” und “Science Fiction” - weil es meine Lieblingskategorien sind
Kategorie Science Fiction:
1. 2001: Odyssee im Weltall, 1968.
2. Star Wars: Episode IV, 1977.
3. E.T., 1982.
4. Uhrwerk Orange, 1971.
5. Der Tag als die Welt stillstand, 1951.
6. Blade Runner, 1982.
7. Alien, 1979.
8. Terminator 2, 1991.
9. Die Dämonischen, 1956.
10. Zurück in die Zukunft, 1985.
Kategorie Romantische Komödie:
1. Lichter der Großstadt, 1931.
2. Die Stadtneurotiker, 1977.
3. Es geschah in einer Nacht, 1934.
4. Ein Herz und eine Krone, 1953.
5. Die Nacht vor der Hochzeit, 1940.
6. Harry & Sally, 1989.
7. Ehekrieg, 1949.
8. Mondsüchtig, 1987.
9. Harold und Maude, 1971.
10. Schlaflos in Seattle, 1993.
Was soll ich dazu sagen? Vielleicht, dass ich beide Filme, die jeweils den 1. Platz belegen, nicht kenne?! ;-) Ok, ich weiß, dass in “Lichter der Großstadt” Charles Chaplin mitgespielt hat und ich habe gehört, dass “Odyssee im Weltall” einer der einflussreichsten Science-Fiction Filme sein sollte; aber gesehen habe ich sie nicht. Muss ich aber unbedingt nachholen!
Ich mag Tanzfilme. Vielleicht liegt es daran, dass ich als Kind eine Tanzschule besuchte und als Teenager jedes Wochenende in der Disco verbrachte. Vielleicht wäre ich deswegen beim Film “Step Up” am liebsten aufgesprungen und hätte mitgetanzt - wenn nur meine Freunde nicht dabei gewesen wären.
Also, ich fand den Film wirklich klasse!!! Natürlich ist er so ähnlich wie ”Save the last dance”, aber neuer und somit auch moderner. Für jemanden, der einfach mal gerne einen schönen Film genießen, alles um sich herum vergessen und ein Happy End am Schluss sehen will, ist “Step Up” perfekt. Ich finde es auch schön, dass die Unterschiede der Lebensstandards aufgezeigt werden, die es oft auf der Welt gibt. Die Tanzszenen - sie sind wirklich sehr, sehr gut gelungen. Die Schauspieler waren übrigens auch sehr überzeugend!
Ich habe gelesen, dass es mittlerweile Step Up 2 gibt, aber bei so einem gelungenen Film, ist die Fortsetzung sowieso so gut wie vorprogrammiert.
Fazit: Ein Muss für jeden Tanzfan und für jeden, den dieses Genre interessiert!
Es gibt ja Menschen, die keinen Fernseher besitzen, oder die das zumindest behaupten. Eine Arbeitskollegin erwähnt immer, dass sie ihn in den Keller gebracht hat - irgendwann, wegen der Kinder vor allem - und dass sie ihn überhaupt nicht vermisst.
Ein bisschen bewundere ich das, ganz leise, nur so für mich. Wenn die Kollegin von ihren Hunden und Katzen erzählt und von dem Pferd, zu dem sie jeden Abend noch hinausfährt. Wozu dann noch fernsehen? Das macht wirklich keinen Sinn. Da bleibt ja nicht einmal Zeit dazu. Ich bin geneigt, still und heimlich in die Knie zu gehen vor Ehrfurcht. Vor soviel Konsequenz, zu der ich nie im Leben fähig wäre.
Bis die Kollegin dann irgendwann mit der wahren Geschichte herausrückte. Und die geht so: Den Rest des Beitrags lesen »